Mentoring-Programm der AIM

Dr. Miriam Haagen, Psychotherapeutin aus Hamburg und Vorstandsmitglied der AIM. © Sven Eisenreich

Neues Angebot der Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin (AIM)

Von Juliane Walther und Miriam Haagen

Mentoring bedeutet im Wesentlichen die Weitergabe von Wissen von einer erfahrenen Person an eine weniger Erfahrene. Dieses Erfahrungswissen umfasst zum Beispiel den Austausch über Erwartungshaltungen im sozialen und beruflichen Umfeld, den Umgang mit herausfordernden Situationen, Fragen nach der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, sowie auch die Reflexion über die eigene persönliche Entwicklung, das Zeitmanagement und der beruflichen Karriere.

In der Thure von Uexküll-Akademie  für Integrierte Medizin (AIM) sind wir uns bewusst darüber, dass Ärzte und Ärztinnen trotz langer Lernzeit nicht nur am Anfang der Berufszeit mit Unsicherheit, Hilf- und Ratlosigkeit umgehen können müssen. Doch was man in der Universität nicht lernt, sind Kompetenzen wie Selbstvertrauen, Zuhören und Empathie. Rat und Erfahrung von älteren Ärzten und Ärztinnen zu bekommen, ist deshalb schon im Studium hilfreich für das spätere Bestehen im ärztlichen Alltag.

Was man in der Universität nicht lernt, sind Kompetenzen wie Selbstvertrauen, Zuhören und Empathie.

Die AIM möchte daher Studierenden der Medizin und angrenzenden Fächern sowie Berufsanfänger_innen die Möglichkeit bieten, in einen persönlichen Austausch mit erfahrenen Mentoren zu treten, die sich dem Ansatz der integrierten Medizin verpflichtet fühlen.
Natürlich schließt dies auch praktische Erfahrungsmöglichkeiten mit ein. So besteht die Möglichkeit von Hospitationen und der Teilnahme an den Werkstätten und Jahretagungen der AIM. Hier können sich die Mentees untereinander austauschen und vernetzen.

Ziele des Mentorings

  • Begleitung der Mentees durch erfahrene MentorInnen für einen erfolgreichen Einstieg in die Praxis
  • Unterstützung bei der Orientierung am Fachbereich
  • Entwicklung geeigneter Arbeitsstrategien
  • Austausch über persönliche Fragestellungen
  • Kompetenzerwerb in der Arzt-Patient-Beziehung wie Empathie und Zuhören
  • Weitergabe von fachlichem sowie Erfahrungswissen
  • Vernetzung und Erfahrungsaustausch in den Werkstätten

Als Mentee dabei sein?

Wenn Sie an dem Mentoring-Programm teinehmen möchten, dann senden Sie uns bitte ein ca. halb- bis ganzseitiges Schreiben, in dem Sie sich und ihre Beweggründe für das Programm vorstellen. Sie können gerne Wünsche an einen bestimmten/ eine bestimmte Mentoring äußern.

Interesse an der Tätigkeit als MentorIn?

Sie sind AIM Mitglied und als Arzt/Ärztin oder in der Wissenschaft tätig? Sie haben Interesse daran Mentor_in zu werden? Sie finden es spannend über die aktuellen Herausforderungen und Fragen von Medizinstudenten zu lernen? Sie wollen den Nachwuchs von der integrierten Medizin begeistern? Dann wenden Sie sich bitte mit einem kurzen Schreiben an eines der Vorstandsmitglieder der AIM.

Ablauf

Interessierte am Mentoring-Programm wenden sich bitte mit ihrem Schreiben an Juliane Walter oder Miriam Haagen per Email. Der Ablauf und die Form des Mentoring werden von Mentor_in und Mentee selbst entwickelt. Nach Beendigung des Mentoring bzw. nach ca. 1 Jahr werden beide mittels eines Fragebogen nach ihren Erfahrungen befragt.

Kontakt und Fragen zum Mentoringprogramm

Bitte wenden Sie sich an Juliane Walther (juliane.walther@ipu-berlin.de) oder Dr. Miriam Haagen (praxis@miriam-haagen.de)

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