Reflektierte Kasuistik als kollegiale Selbsthilfegruppe – Wie wirkt die Methode?

Tagungsort der Modellwerkstatt. © Sven Eisenreich

Einladung zur Modellwerkstatt der Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin (AIM)

16. und 17. Februar 2018 im Krankenhaus Ginsterhof bei Hamburg

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin (AIM) lädt Sie herzlich zur Modellwerkstatt 2018 in die Klinik Ginsterhof bei Hamburg ein.

Das Thema wird die Methode der „Reflektierten Kasuistik“ sein. Diese besondere Art kollegialer Gruppenreflexion, die seit mehr als 20 Jahren im Mittelpunkt unserer Sitzungen in der Hamburger Regionalgruppe steht, wird in verschiedenen Konstellationen zum Gegenstand unserer Untersuchung und Reflexion werden. Kollegen, die schon lange mit der Methode Erfahrung sammeln, werden ebenso wie neue Kollegen die Methode durchführen, erleben und zugleich untersuchen.

Wir Hamburger stellten fest, dass unser jeweiliges Verständnis von Integrierter Medizin durch die Fallarbeit entstanden ist.  Gerade weil der Zugang zur „Theorie der Integrierten Medizin“ nicht einfach zu finden ist, schätzen wir es, wie in den Sitzungen aus einem mehrstimmigen „Konstruieren“ und „Muster-Erkennen“ etwas entsteht, was Passungsverlust und Passungssuche abbildet und dem Nachdenken zugänglich macht.

Wir wollen uns fragen, wie das Arbeiten nach einem sehr strukturierenden Leitfaden einen kreativen Gruppenzusammenhalt bewirkt und dazu unsere Arbeitszufriedenheit stärkt? Wie verbindet die Methode Subjektivität,  Selbstreflexivität und den Gruppenprozess?

In dieser Werkstatt geht es um die Reflexion der Reflexion.

Mit dieser Themenwahl verknüpft sich für uns auch die Frage, wie wir mittels der Reflektierten Kasuistik unter Kollegen Interesse an der Uexküll-Akademie wecken könnten, damit neue Regionalgruppen entstehen.

Wir hoffen sehr, dass die Themenwahl Ihr Interesse weckt und freuen uns auf einen lebendigen Austausch mit Ihnen.

Modellwerkstatt_Ginsterhof_2018

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