Sterben und Tod im Familienleben

Dr. Miriam Haagen, Psychotherapeutin aus Hamburg und Vorstandsmitglied der AIM. © Sven Eisenreich

Integrierte Medizin am Ende des Lebens

Buchempfehlung

Der Sonne und dem Tod kann man nicht ins Gesicht blicken.“ Mit diesem Zitat von Francois de la Rochefoucauld beginnt Irvin D. Yaloms Buch „In die Sonne schauen“ über die Angst vor dem Tod. Doch meist geht es beim Thema Sterben und Tod um die Perspektive des Subjekts auf den eigenen Tod. Angehörige von Sterbenden kommen oft nicht zu Wort. Dr. Miriam Haagen, ärztliche Psychotherapeutin aus Hamburg und Vorstandsmitglied der Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin (AIM), beschäftigt sich seit vielen Jahren mit ebendieser Thematik. Sie ist ausgebildete Psychotherapeutin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und für psychoanalytische Paar- und Familientherapie. Damit hat sie aus professioneller Sicht einen Blick auf die „ganze Familie“. 2013 ist ein Buch von ihr erschienen mit dem Titel: „Sterben und Tod im Familienleben –  Beratung und Therapie von Angehörigen von Sterbenskranken“. In der Beschreibung heißt es: „Wird eine Familie vom bevorstehenden Tod eines ihrer Mitglieder betroffen, so bedeutet dies häufig eine tiefe Erschütterung des familiären Gleichgewichts. Im medizinischen und psychosozialen Bereich werden Angehörige allerdings noch unzureichend beachtet und in die Beratung und Psychotherapie kaum mit einbezogen. Das Buch zeigt Wege auf, Familien in diesen Situationen zu unterstützen, ihre Ressourcen zu stärken und Traumatisierungen vorzubeugen.“

In der Zeitschrift „Ärztliche Psychotherapie“ (1/2015) ist Sterben und Tod im Familienleben von Josef Kleinschnittger rezensiert worden. Den Artikel finden Sie am Ende dieses Beitrags zu Download.

Ein weiterer Schwerpunkt von Haagen ist die Arbeit mit Kindern von körperlich kranken Eltern. Auch dazu ist ein Buch von ihr erschienen: „Kinder körperlich kranker Eltern„. Dieser Titel wurde von Antje Haag im Hamburger Ärzteblatt (5/2010) rezensiert.

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Rezension_Haagen

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