Uexküll ohne Uexküll

Kritik an der 8. Auflage des Lehrbuchs

Offener Brief an die Herausgeber von Ottmar Leiß

Im Oktober 2016 ist im Elsevier-Verlag die 8. Auflage des Standardwerks „Uexküll, Psychosmatische Medizin“ erschienen. In früheren Auflagen enthielt es die wesentlichen theoretischen Modelle Thure von Uexkülls und verband dessen Vorstellung von Konstruktivismus, (Bio-)Semiotik und Systemtheorie mit der klinischen Praxis. Liest man die neue Auflage – und Ottmar Leiß als langjähriges Mitglied der Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin (AIM) hat es getan -, dann findet man von diesen Gedanken nicht mehr viel. Aus diesem Grund hat Leiß einen offenen Brief an die Herausgeber formuliert, den wir an dieser Stelle veröffentlichen dürfen.

Offener Brief an die Herausgeber_24.1.17.

Das Uexküll-Lehrbuch in seiner 8. Auflage im Jahr 2017, eigentlich ein Grund zur Freude.

Leiß hat in mühevoller Kleinarbeit die aktuelle mit früheren Auflagen verglichen und die eklatanten Lücken aufgezeigt. Wesentliche Grundgedanken sind auseinandergerissen, umgestellt oder einfach gestrichen worden.  Der Begriff Integrierte Medizin wird in Gänsefüsschen gesetzt, fast so, als wolle man diesen damit relativieren oder sich davon distanzieren.

Wenn auch Sie Anmerkungen oder Kritik am neuen Uexküll-Lehrbuch haben, schreiben Sie uns und teilen Sie uns mit, ob wir Ihre Stellungnahme auf der AIM-Website als Diskussionsbeitrag veröffentlichen dürfen.

redaktion@uexkuell-akademie.de

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