Wie Worte wirken

Exklusiv ergänzte Fassung des Beitrags „Wie Worte wirken“

Ärztliche Psychotherapie 4/2015

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Ärztliche Psychotherapie“ (Schattauer 2015; 10: 227-230) ist eine Originalarbeit von Prof. Dr. Caspar Rüegg (Hirschberg) erschienen mit dem Titel: „Wie Worte wirken“. In der Zusammenfassung heißt es: „Worte können wie Medikamente wirken. Gespräche verändern aber auch das Gehirn (Eric Kandel) – etwa in einer psychodynamischen Therapie, wie moderne bildgebende Verfahren (fMRT) zeigen.“ Rüegg hat exklusiv für die Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin (AIM) eine ergänzte Fassung erstellt, die wir Ihnen an dieser Stelle mit Unterstützung des Schattauer-Verlags kostenlos zum Download zur Verfügung stellen können.

Ich kenne nur wenige Heilmittel, die mächtiger sind als ein sorgsam ausgewähltes Wort (Bernard Lown)

Rüegg, geboren am 28. Januar 1930 in Zürich, ist emeritierter Professor für Physiologie und war bis 1998 Ordinarius und Leiter des 2. Physiologischen Instituts der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Er beschäftigt sich heute unter anderem mit einer neurobiologisch fundierten Psychosomatik. Insofern steht sein theoretischer Ansatz den Gedanken einer Integrierten Medizin im Sinne Thure von Uexkülls sehr nahe. Er schreibt in seinem Artikel selber: „Das bedeutet auch, Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft sind verwandter als es uns eine traditionell dualistische Medizin denken lässt.“ Thure von Uexküll hätte dem wohl ohne weiteres zustimmen können.

Originalarbeit Rüegg für AIM

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Sven Eisenreich
Dr. med. Sven Eisenreich
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie