Aus der Sicht und mit den Worten von…

Junge Mitglieder in der AIM

Interview mit einer angehenden Gynäkologin

In der Psychosomatischen Klinik Ginsterhof in Rosengarten bei Hamburg fand am letzten Wochenende die traditionelle Frühjahrs-Modellwerkstatt der Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin (AIM) statt. Auch einige junge ärztliche Kolleginnen kamen, und erlebten die konzentrierte, aber auch kollegiale Atmosphäre einer Modellwerkstatt.
Juliane Walther, die unter anderem das Mentoring-Programm der AIM betreut, interviewte die junge Ärztin Christina, die zum 2. Mal auf einer Veranstaltung der AIM war. Sie hat in Innsbruck Medizin studiert und ist seit drei Jahren in der Facharztausbildung zur Gynäkologin und Geburtshelferin in Leipzig.

Wie bist Du zur AIM gekommen?

Ich bin über Gisela Volck zur AiM gekommen. Sie hat immer wieder von den Tagungen berichtet und mich dazu eingeladen. Letztes Jahr war dann die Tagung in Innsbruck, wo ich studiert habe, und ich konnte Gisela treffen – das war dann eine unschlagbare Kombination!

Was für Eindrücke nimmst du aus der AIM mit?

Ich bin seit der Tagung in Innsbruck Mitglied in der AIM und empfinde es als angenehm, dass man nicht so verpflichtet ist oder das Gefühl hat, ich muss hierhin und dorthin… Es gibt eine überschaubare Anzahl an Veranstaltungen und diese finden in einem sehr lockeren Setting statt.

Die Tagungen erlebe ich als unglaubliche Bereicherung zu dem wissenschaftlichen, starren Arbeitsalltag in der Klinik.

Die Tagungen erlebe ich als unglaubliche Bereicherung zu dem wissenschaftlichen, starren Arbeitsalltag in der Klinik. Ich bin zum zweiten Mal da, und im Vergleich zur Jahrestagung, die von Vorträgen lebt, ist die Werkstatt noch ein bisschen praktischer und persönlicher.

Hier wird eine ganz andere Herangehensweise an Medizin gelebt. Man fühlt sich mit den zwischenmenschlichen Sorgen und Belastungen, die man hat, nicht allein. Das ist eine Entlastung, die mir sehr gut tut.

Ich habe hier einen anderen Blickwinkel bekommen und neue Impulse, die ich weiterhin gern ausprobieren möchte. Zwischen mir und Mareike, sie ist auch Mitglied und wohnt wie ich in Leipzig, gab es am Anfang schon den running gag, dass wir eine Leipziger Regionalgruppe gründen. Und jetzt haben wir schon ein bisschen Hintergrundwissen dazu.

Wem würdest du es empfehlen, hierher zu kommen?

Es gibt einige ehemalige Kommilitonen, von denen ich weiß, dass sie viel über die Art des Patientenkontakts nachdenken – darüber, was das Zwischenmenschliche und schwierige Situationen mit einem machen. Sie wären hier genau richtig!

Interesse geweckt? Sie stehen am Anfang Ihrer beruflichen Laufbahn und wünschen sich mehr Informationen? Dann schreiben Sie uns: aim2.0@uexkuell-akademie.de

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