Regionalgruppe Hamburg lädt ein – 9. April 2018

Blick auf die Landungsbrücken in Hamburg. © Sven Eisenreich

Juliane Walther über Thure von Ueküll

Zwischen Körper und Seele: Zum Begriff des leiblich verstandenen Körpers in der psychosomatischen Theorie

Psychosomatik ist eine Betrachtungsweise des Menschen, wodurch sie eine große Schnittmenge mit philosophischen Überlegungen aufweist. Von diesem Blickwinkel aus wird die Frage an Thure von Uexüll´s Werk gestellt: Wie betrachtet die Psychosomatik den Körper? Thure von Uexküll bezog sich dabei oft auf den Philosophen H. Plessner. Er differenziert die Gegebenheit des Menschen in „Körper-Haben“ und „Körper-Sein“ (1982).

Dies beschreibt eine leibliche Dimension, von der ausgehend der Aspekt des Körpers in der Psychosomatik unter philosophisch-phänomenologischen Gesichtspunkten analysiert und neu gedacht wird.

Juliane Walther hat darüber ihre Bachelor-Arbeit geschrieben und stellt diese im Rahmen des Regionalgruppentreffens in Hamburg am 9. April 2018  vor. Walther hat Philosophie, Neurowissenschaft und Psychologie studiert und arbeitet im psychosomatischen Konsildienst (Potsdam). Zudem ist sie im Masterprogamm „Psychoanalytische Kulturwissenschaft“ an der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU, Berlin).

Praxis Dr. Marén Möhring
Dorotheenstr. 137
22299 Hamburg
Beginn: 20.00 Uhr

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