Krankenhaus statt Fabrik

Bündnis gegen die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens

Homepage des Bündnisses online

Im Mai 2015 fand die Tagung  „Krankenhaus oder Fabrik. Was tun gegen die Kommerzialisierung der Krankenhäuser?“ in Berlin statt. Wir haben an dieser Stelle darüber berichtet (Link). Sie war der Auftakt für eine Kampagne gegen die Finanzierungslogik des deutschen DRG-Systems. Zu den Mitinitiatoren der Kampagne gehören der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää), attac, ver.di, die Gesellschaft für Psychotraumatologie, Traumatherapie und Gewaltforschung (GPTG), die Soltauer Initiative sowie Einzelpersönlichkeiten. Das Bündnis ist jetzt mit seiner Homepage online gegangen.

Das Bündnis „Krankenhaus statt Fabrik“ wendet sich gegen die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens in Deutschland und daher insbesondere gegen das System der Krankenhausfinanzierung durch DRGs.

Die Botschaft der Kampagne ist, dass Krankenhäuser Einrichtungen der gesellschaftlichen Daseinsvorsorge sein sollen und keine Wirtschaftsunternehmen. Die Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin (AIM) problematisiert ebenfalls seit vielen Jahren die zunehmende Kommerzialsierung des Gesundheitswesens, weshalb wir Sie an dieser Stelle erneut auf das Bündnis aufmerksam machen wollen.

Auf der Homepage des Bündnisses heißt es: „In dieser Aufklärungsarbeit sehen wir unsere zentrale Aufgabe. Dementsprechend stellen wir mit diesem Internetauftritt Argumentationshilfen, wissenschaftliche Studien zu Auswirkungen des DRG-Systems und PowerPoint-Vorträge von Mitgliedern des Bündnisses zur Verfügung. Darüber hinaus wollen wir mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Diskussionsveranstaltungen präsent sein.“

Weitere Informationen finden Sie hier: Krankenhaus statt Fabrik

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